Flammkuchen gehört hier in Vorarlberg wohl nicht zu den bekanntesten Speisen. Nichtsdestotrotz (was für ein Wort) unglaublich lecker - quasi eine Pizza light-Variante.
200 g Mehl (Weizen, Dinkel...)
1/2 Packung Trockenhefe
5 g Salz od. Meersalz
1,2 dl Milch-Wasser-Mischung (50/50)
20 g flüssige Butter
Belag:
100 g Sauerrahm
100 g Crème fraîche
etwas Sahne
(die Mischung ist nicht so tragisch: einfach mischen, was der Kühlschrank so hergibt)
1-2 Stangen Lauch in Ringe geschnitten
100-200 g fein gewürfelter Speck
1 gr. Zwiebel
Alternativen:
Kartoffeln sehr dünn in Scheiben hobeln, bissfest kochen
Spargel
Frühlingszwiebeln#
Schinken.....
Mehl, Hefe, Salz vermischen. Mich-Wasser und flüssige Butter dazugeben und solange kneten (Mixer, Küchenmaschine) bis ein geschmeidiger Teig entsteht (wichtig: der Teig darf nicht kleben, sonst noch Mehl beimengen!).
Nun den Teig ca. 2 Stunden gehen lassen - einfach so lange, bis er merklich an Volumen zugenommen hat (das kann theoretisch auch schon nach 0,5 Stunde der Fall sein - wenn's mal schnell gehen muss :-)
In der Zwischenzeit Speck, Zwiebeln und Lauchringe andünsten. Sahne, Crème fraîche und
Sauerrahm verrühren.
Backrohr auf 240°C vorheizen (wer hat: einen Pizzastein verwenden).
Den Teig halbieren od. dritteln und so dünn wie möglich ausrollen (1,5 - 2 mm!). Nun einen Brotschieber gut mit Hartweizendunst bestäuben - oder aber ihr verwendet einfach Backpapier (das ist meistens unkomplizierter). Fladen auf das Backpapier od. den Brotschieber legen, mit Sauerrahmgemisch bestreichen und den restl. Zutaten belegen. Ab ins Rohr und ca. 12 Minuten backen - so lange bis er leicht gebräunt ist.
Sonntag, 12. Mai 2013
Palatschinken
Darf sein? Muss sein! Ob süß oder salzig, gerollt oder freischwimmend (in der Suppe) - Palatschinken gehören immer wieder auf den Teller (nicht nur als Nachspeise).
12 dag Mehl
Prise Salz
2 Eier
1/4 l Milch (ca.!)
Achtung: jetzt wird's kompliziert: alles zusammenmischen (aber nicht die ganze Milch) und mit dem Schneebesen klümpchenfrei verrühren. Der Teig sollte recht dünn sein (jedoch etwas "dicker" als Wasser). Milch schluck-by-schluck dazugeben (damit's nicht zu dünn wird; je nach Eiergröße und Mehl variiert die Milchmenge).
Butter in die Pfanne geben, eine Suppenkelle voll Teig dazu (aber erst, wenn die Butter wirklich heiß ist!). Anbraten, wenden, mit Küchenrolle abtupfen und belegen: mit Wurst, Salat oder süß mit Marmelade oder Nutella. Mahlzeit!
Als Suppeneinlage: ev. in den Teig Kräuter rühren.
12 dag Mehl
Prise Salz
2 Eier
1/4 l Milch (ca.!)
Achtung: jetzt wird's kompliziert: alles zusammenmischen (aber nicht die ganze Milch) und mit dem Schneebesen klümpchenfrei verrühren. Der Teig sollte recht dünn sein (jedoch etwas "dicker" als Wasser). Milch schluck-by-schluck dazugeben (damit's nicht zu dünn wird; je nach Eiergröße und Mehl variiert die Milchmenge).
Butter in die Pfanne geben, eine Suppenkelle voll Teig dazu (aber erst, wenn die Butter wirklich heiß ist!). Anbraten, wenden, mit Küchenrolle abtupfen und belegen: mit Wurst, Salat oder süß mit Marmelade oder Nutella. Mahlzeit!
Als Suppeneinlage: ev. in den Teig Kräuter rühren.
Wurstnudeln
Der Notfallplan schlechthin: Wurstnudeln. Praktisch zur Resteverwertung und noch besser Wurstnudeln "spezial": mit Landjäger, Speck und einem knackigen Salat. Yammie!
3 Landjäger
20 dag Speck
(oder: was der Kühlschrank so an Wurstresten hergibt)
1 Zwiebel
Nudeln
Salz, Pfeffer (ev. frische Petersilie)
Nudeln in Salzwasser kochen.
Zwiebeln fein hacken, Landjäger und Speck in kleine Würfel schneiden.
Zwiebeln glasig anschwitzen, Speck und Landjäger beimengen. Anbraten, Nudeln dazu, durchrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer will: halbierte/geviertelte Cocktailtomaten dazu. That's it.
3 Landjäger
20 dag Speck
(oder: was der Kühlschrank so an Wurstresten hergibt)
1 Zwiebel
Nudeln
Salz, Pfeffer (ev. frische Petersilie)
Nudeln in Salzwasser kochen.
Zwiebeln fein hacken, Landjäger und Speck in kleine Würfel schneiden.
Zwiebeln glasig anschwitzen, Speck und Landjäger beimengen. Anbraten, Nudeln dazu, durchrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer will: halbierte/geviertelte Cocktailtomaten dazu. That's it.
Montag, 21. Januar 2013
Getreidelaibchen
Unglaublich aber wahr: meine Kinder lieben Getreidelaibchen! Zugegeben, ich habe Ihnen die Laibchen natürlich nicht als Geitreidelaibchen verkauft. Doch nach den ersten Bissen waren Sie überzeugt: die Dinger wollen wir nun öfter. Warum auch nicht? Sie schmecken weder trocken, noch "gesund" oder "vollwert" :-) Sie sind einfach lecker und simpel in der Herstellung.
100 g Dinkelflocken
100 g Haferflocken (wenn möglich mehlige)
200 g Gemüsesuppe
Salz
Pfeffer
Petersilie
50 g geriebener Käse
50 g Speck, Schinken oder Geselchtes - fein gewürfelt
1 EL Senf
3 Knoblauchzehen
1 großes Ei
Semmelbrösel
Rapsöl
Getreideflocken mit derselben Menge Gemüsesuppe unf Butter weichdünsten, etwas überkühlen lassen, dann die restlichen Zutten unterrühren. Würzen und zu Laibchen formen. Diese in Semmelbröseln drehen und langsam im heißen Öl herausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Für die Schnittlauchsauce:
2 EL fein gehackter Schnittlauch, 125 g Naturjogurt, 125 g Sauerrahm, 2 Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer verrühren.
Fertig!
100 g Dinkelflocken
100 g Haferflocken (wenn möglich mehlige)
200 g Gemüsesuppe
Salz
Pfeffer
Petersilie
50 g geriebener Käse
50 g Speck, Schinken oder Geselchtes - fein gewürfelt
1 EL Senf
3 Knoblauchzehen
1 großes Ei
Semmelbrösel
Rapsöl
Getreideflocken mit derselben Menge Gemüsesuppe unf Butter weichdünsten, etwas überkühlen lassen, dann die restlichen Zutten unterrühren. Würzen und zu Laibchen formen. Diese in Semmelbröseln drehen und langsam im heißen Öl herausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Für die Schnittlauchsauce:
2 EL fein gehackter Schnittlauch, 125 g Naturjogurt, 125 g Sauerrahm, 2 Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer verrühren.
Fertig!
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Marmor-Gugelhupf
Ein Klassiker. Leider auch oftmals klassisch trocken. Und auf der Suche nach wirklich gutem Gugelhupf habe ich schon allerlei Rezept ausprobiert. Locker, flaumig und kein bisschen trocken schmeckt folgende Variante.
250 g Butter
230 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
350 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
4 Eier
1 TL Rum
250 ml Milch
3 EL Kakaopulver
Puderzucker
Backrohr auf 175 Grad vorheizen.
Wichtig: Butter und Eier eine halbe Stunde vor Backbeginn aus dem Kühlschrank stellen, damit sie dieselbe Temperatur haben!! (Butter am besten schon in Würfel geschnitten)
Butter mit gesiebtem Zucker, Vanillezucker und Rum schaumig rühren. Nach und nach (!) Eidotter unterrühren.
Mehl mit Backpulver vermischen und gesiebt abwechselnd mit der Milch unter die Dottermasse rühren. Eiklar zu Schnee schlagen und unterheben.
Teigmasse teilen (oder ca. 1/3 für Kakaomasse, reicht auch) eine Hälfte mit 3 EL Kakaopulver verrühren.
In die gefettete und bemehlte Gugelhupfform zuerst die helle Teigmasse füllen, danach die dunkle Teigmasse darauf geben. Mit einer Gabel durch den Teig ziehen.
Im vorgeheizten Backrohr bei 175°C ca. 50–60 Minuten backen.
Den Gugelhupf auskühlen lassen, stürzen und mit Staubzucker bestreuen.
250 g Butter
230 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
350 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
4 Eier
1 TL Rum
250 ml Milch
3 EL Kakaopulver
Puderzucker
Backrohr auf 175 Grad vorheizen.
Wichtig: Butter und Eier eine halbe Stunde vor Backbeginn aus dem Kühlschrank stellen, damit sie dieselbe Temperatur haben!! (Butter am besten schon in Würfel geschnitten)
Butter mit gesiebtem Zucker, Vanillezucker und Rum schaumig rühren. Nach und nach (!) Eidotter unterrühren.
Mehl mit Backpulver vermischen und gesiebt abwechselnd mit der Milch unter die Dottermasse rühren. Eiklar zu Schnee schlagen und unterheben.
Teigmasse teilen (oder ca. 1/3 für Kakaomasse, reicht auch) eine Hälfte mit 3 EL Kakaopulver verrühren.
In die gefettete und bemehlte Gugelhupfform zuerst die helle Teigmasse füllen, danach die dunkle Teigmasse darauf geben. Mit einer Gabel durch den Teig ziehen.
Im vorgeheizten Backrohr bei 175°C ca. 50–60 Minuten backen.
Den Gugelhupf auskühlen lassen, stürzen und mit Staubzucker bestreuen.
Omas Gedeckter Apfelkuchen
Omas gedeckter Apfelkuchen war höchstwahrscheinlich auch Ur-Uromas gedeckter Apfelkuchen. Wie auch immer, jedenfalls ein Familienrezept. Und dass es über all die Jahrzehnte weitergegeben wurde, hat seinen berechtigten Grund: dieser Apfelkuchen schmeckt einfach fantastisch.
Teig:
42 dag Mehl
25 dag Butter
12 dag Zucker
1/2 Backpulver
geriebene Zitronenschale
1 Pkg. Vanillezucker
3 Eier
Fülle:
Äpfel hobeln (ca. 1,5 kg saure Äpfel)
Zucker
2 TL Zimt
Handvoll grob gehackte Nüsse
Saft von einer Zitrone
Rosinen
Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Mehl, Zucker, Backpulver vermischen und auf die Arbeitsfläche geben. Eier versprudeln. In die Mitte des Mehlbergs eine Mulde drücken und die Eier hineingeben. Kalte Butter in Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen. Nun mit einem großen Küchenmesser alles "durchhacken" (bis sich alles gut vermischt hat). Schnell mit der Hand verkneten (nicht zu lange!). Sollte der Teig zu klebrig sein, ev. noch ein kleines bisschen Mehl hinzufügen. In Folie wickeln und eine halbe Stunde oder länger in den Kühlschrank geben.
Für die Fülle alle Zutaten vermengen.
Teile den Teig nun in 4 gleich große Stücke, walke ihn nicht zu dünn aus (in gleich große ovale Platten). Belege 2 Teigteile mit der Apfelfülle, lasse dabei aber den Rand frei. Decke die belegten Teigstücke mit dem restlichen Teig ab und drücke diese am Rand zusammen. Mach mit einer Gabel Löcher in die obere Teigschicht. Bei ca 180°C ca. 30 - 40 Minuten backen.
Ab und an ist der Teig ziemlich weich, er schmeckt gebacken aber dennoch gleich gut (nur zum Verarbeiten ist er dann eben etwas nervend....)
Teig:
42 dag Mehl
25 dag Butter
12 dag Zucker
1/2 Backpulver
geriebene Zitronenschale
1 Pkg. Vanillezucker
3 Eier
Fülle:
Äpfel hobeln (ca. 1,5 kg saure Äpfel)
Zucker
2 TL Zimt
Handvoll grob gehackte Nüsse
Saft von einer Zitrone
Rosinen
Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Mehl, Zucker, Backpulver vermischen und auf die Arbeitsfläche geben. Eier versprudeln. In die Mitte des Mehlbergs eine Mulde drücken und die Eier hineingeben. Kalte Butter in Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen. Nun mit einem großen Küchenmesser alles "durchhacken" (bis sich alles gut vermischt hat). Schnell mit der Hand verkneten (nicht zu lange!). Sollte der Teig zu klebrig sein, ev. noch ein kleines bisschen Mehl hinzufügen. In Folie wickeln und eine halbe Stunde oder länger in den Kühlschrank geben.
Für die Fülle alle Zutaten vermengen.
Teile den Teig nun in 4 gleich große Stücke, walke ihn nicht zu dünn aus (in gleich große ovale Platten). Belege 2 Teigteile mit der Apfelfülle, lasse dabei aber den Rand frei. Decke die belegten Teigstücke mit dem restlichen Teig ab und drücke diese am Rand zusammen. Mach mit einer Gabel Löcher in die obere Teigschicht. Bei ca 180°C ca. 30 - 40 Minuten backen.
Ab und an ist der Teig ziemlich weich, er schmeckt gebacken aber dennoch gleich gut (nur zum Verarbeiten ist er dann eben etwas nervend....)
Erdäpfelgulasch
Wenn's draußen wieder kälter wird, ist genau die richtige Zeit für Erdäpfelgulasch (meine Meinung). Besonders gut wird er, wenn das Wurstzeugs klein geschnippelt wird und die Kartoffeln auch nicht allzu groß sind. Und zudem eignet sich Erdäpfelgulasch bestens für Wurst-Restl-Verwertung (was in unserem Haushalt zwar selten vorkommt, da die Männerwelt ohne Wurst und Fleisch nur schwer zu ertragen ist).
Na dann. Los geht's!
200 g Zwiebeln
300 g Wurst (zB: Landjäger und Frankfurter)
800 g Erdäpfel, mehlig (speckige gehen auch)
4 EL Öl
20 g Paprikapulver, edelsüß
Spritzer Essig
3/4 l Suppe
2 Knoblauchzehen, gepresst
Salz, Pfeffer, Majoran (ev. Kümmel)
Zwiebeln fein und Wurst würfelig schneiden, Erdäpfel - je nach Größe - vierteln oder achteln. Fett erhitzen, Zwiebeln goldgelb rösten. Paprikapulver hinzufügen, durchrühren, sofort mit Essig ablöschen (sonst wird's bitter). Mit Suppe aufgießen, Erdäpfel, Wurst, Knoblauch und Gewürze beimengen und unter oftmaligem Rühren garen, bis der Saft durch die Kartoffelstärke cremig wird und die Kartoffeln weich sind.
Na dann. Los geht's!
200 g Zwiebeln
300 g Wurst (zB: Landjäger und Frankfurter)
800 g Erdäpfel, mehlig (speckige gehen auch)
4 EL Öl
20 g Paprikapulver, edelsüß
Spritzer Essig
3/4 l Suppe
2 Knoblauchzehen, gepresst
Salz, Pfeffer, Majoran (ev. Kümmel)
Zwiebeln fein und Wurst würfelig schneiden, Erdäpfel - je nach Größe - vierteln oder achteln. Fett erhitzen, Zwiebeln goldgelb rösten. Paprikapulver hinzufügen, durchrühren, sofort mit Essig ablöschen (sonst wird's bitter). Mit Suppe aufgießen, Erdäpfel, Wurst, Knoblauch und Gewürze beimengen und unter oftmaligem Rühren garen, bis der Saft durch die Kartoffelstärke cremig wird und die Kartoffeln weich sind.
Abonnieren
Posts (Atom)








